Freiwillige Feuerwehr Eisingen
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Neben Deutschland haben auch Österreich, Schweiz und viele andere die Rettungsgasse verpflichtend eingeführt.

Aktuelle News - Seite 11

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Ausbildung: Schonende Rettung nach Verkehrsunfällen

25 mal rückte die Feuerwehr Eisingen im Jahr 2013 zu Technischen Hilfeleistungseinsätzen aus

Die Grundaufgabe der Feuerwehren ist – wie der Name schon sagt – das abwehren von Feuern. Doch in der Realität nehmen die Technischen Hilfeleistungen ein immer wichtigeren Stellenwert ein. Für die Feuerwehr Eisingen bedeutet dies, dass im vergangen Jahr 60% der Einsätze Hilfeleistungen waren. Oftmals handelt es sich bei diesen Einsätzen um Unfälle mit Straßenfahrzeugen.

Wenn Personen bei Verkehrsunfällen eingeklemmt sind oder sich aufgrund ihrer Verletzungen nicht mehr selbst aus dem Fahrzeug befreien können, ist die Feuerwehr gefragt die Hilfebedürftigen zu retten. Aber hierfür benötigen die Feuerwehrleute eine fundierte Ausbildung, stetige Fortbildungen und viel Übung um den Patienten so sicher und schonend wie möglich zu befreien. Bereits im letzten Monat schulte Stefan Brandmaier die Floriansjünger in der richtigen Vorgehensweise und Umgang mit den Rettungsgeräten des Rettungsdienstes. Bei der Monatsübung am 13. März konnten die Übungsteilnehmer ihr neu erworbenes Wissen in die Tat umsetzen.

Mit Hilfe des Spineboards befreien die Feuerwehrleute die Verletzte. Bei dieser Art der Rettung wird die Wirbelsäule besonders geschont

Andreas Steinisch und Stefan Brandmaier (beide Rettungsassistenten Malteser Hilfsdienst, Würzburg) stellten die Kameraden der Feuerwehr Eisingen vor mehrere Aufgaben. Zuerst wurde die Rettungsmethode „Große Seitenöffnung“ angewandt, hierbei werden beide Türen einer Seite und die B-Säule entfernt. Anschließend wird die verletzte Person mit einem Spineboard (Rettungsbrett) oder KED-System (Rettungskorsett) achsengerecht, das heißt wirbelsäulenschonend, seitlich aus dem Fahrzeug befreit. Diese Art der Rettung geht besonders schnell, da nur wenig Fahrzeugkassorieteile entfernt werden müssen.

Anschließend wurde eine besonders schonende Rettungsmethode geübt. Beim so genannten „Plan X“ wird das komplette Fahrzeugdach entfernt, danach wird die Person gerade nach hinten aus dem Fahrzeug gezogen. Diese Art der Rettung beansprucht zwar viel Zeit, bietet aber den großen Vorteil, dass weitere Verletzungen der Wirbelsäule vermieden werden.

 

Wir bedanken uns recht herzlich bei den beiden Rettungsassistenten, für die gute Zusammenarbeit und bei der Firma Hammerbacher, die das Übungsfahrzeug zur Verfügung gestellt hat.

Bilder zur Übung finden Sie in unserer Galerie

Parken vor dem Feuerwehrhaus

Parpklätze für Einsatzkräfte

Seit dem 19.07.2013 sind 6 Parkplätze an der Erbach Halle für Einsatzkräfte der Feuerwehr reserviert. Diese dienen den Einsatzkräften bei einem Feuerwehreinsatz als Abstellmöglichkeit für ihre Privat PKWs. Leider werden die Parkflächen oft auch von Dritten genutzt und stehen so den Einsatzkräften nicht mehr zur Verfügung.

Auch im absoluten Halteverbot vor dem Feuerwehrhaus werden immer wieder Fahrzeuge abgestellt. Dies ist grundsätzlich Verboten.

Wir bitten hiermit nochmals inständig alle Autofahrer die für Feuerwehrleute reservierten Parkplätze frei zu halten. Fahrzeuge, die auf dem Vorplatz des Feuerwehrgerätehauses parken, werden unter Umständen kostenpflichtig abgeschleppt. Sollte ein Einsatzfahrzeug durch parkende Fahrzeuge behindert werden droht eine Geldstrafe von 50 € und ein Punkt.

Auf dem Skate Platz neben der Erbach Halle stehen Ihnen genug Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

Wir bitten um Ihr Verständnis!

Übung im St. Josefs Stift

Am 17.02. führte die Feuerwehr Eisingen gemeinsam mit der Löschgruppe St. Josefs Stift eine Übung im Seniorenheim des St. Josefs Stifts durch (wir berichteten).

Der Bayerische Rundfunk war vor Ort um über den Brandschutz im St. Josefs Stift zu berichten.

Die Bilder der Übung finden Sie in unserer Bildergalerie

Den Mitschnitt aus dem Programm des Bayerischen Rundfunks können Sie sich hier anhören.

 

 

 

Quelle Mitschnitt: Bayerischer Rundfunk / BR 2

Verbandskasten 2014

VerbandskastenSeit Jahresbeginn gilt für Verbandkästen eine geänderte DIN-Norm. Verbandkästen nach bisherigem Recht dürfen noch das ganze Jahr 2014 verkauft werden. Ein Verbandskasten ist in jedem Pkw Pflicht. Nach § 35h Absatz 4 StVZO genügt hierfür jeder Verbandkasten, der den Zweck zur Erste-Hilfe-Leistung ausreichend erfüllt. Deshalb darf auch über das Jahr 2014 hinaus der alte Verbandskasten bis zum Erreichen seines Verfallsdatums verwendet werden.

Gegenüber DIN 13164 (Stand: Januar 1998) wurden Art und Menge des beschriebenen Inhalts den neuesten medizinischen Erkenntnissen angepasst.

 

 

Neu aufgenommen wurde:

– 1 14-teiliges Fertigpflasterset,
– 1 Verbandpäckchen K,
– 2 Feuchttücher zur Hautreinigung

Gestrichen  wurde:

– 1 Verbandpäckchen M,
– 1 Verbandtuch BR,
– 4 Stück Wundschnellverband DIN 13019-E 10 x 6
– die Verwendung von Mullbinden als Alternative für Fixierbinden

 

 

Quelle: ADAC

Brandschutzübungen am 17. und 19.02.2014 im St. Josefs-Stift Eisingen

Die Fluchthaube rettet leben.

Die Fluchthaube rettet leben.

Feuer im Treppenhaus. Der Qualm nimmt den Menschen die Sicht und behindert massiv das Atmen. Jetzt zählt für die Feuerwehr jede Sekunde. Mit schwerem Atemschutz dringen zwei Wehrleute in das Gebäude ein, bringen die Bewohner so schnell es eben geht ins Freie. Fast gleichzeitig beginnt das Löschen des Brandherdes. Da muss jeder Handgriff sitzen.

„Ich hoffe, dass dieses schreckliche Szenario nie in Wirklichkeit passiert“, sagt der Brandschutzbeauftragte des St. Josefs-Stifts, Manfred Spiegel. Das ungefährliche Spektakel war selbst inszeniert. Trotzdem waren die vier Feuerwehrmänner der Eisinger Wehr natürlich mit allen Sinnen bei der Sache. Unterstützt wurden sie bei der Übung in der Seniorentagesstätte des St. Josefs-Stifts von sieben Männern der dortigen Löschgruppe, die der Freiwilligen Feuerwehr aus Eisingen unterstellt ist. Kommandant Ferdinand Schiller, der mit seinen Leuten und dem Löschfahrzeug LF 16 angerückt war, äußerte sich sichtlich zufrieden: „Hat alles prima hingehauen.“ Und für die Bewohner war es ein spannender und abwechslungsreicher Vormittag.

Nur zwei Tage später überprüften Manfred Spiegel und Nino Herold von der Eisinger Feuerwehr, eine Räumungsübung in der Eisinger Werkstätte. Auch hier qualmte es im Treppenhaus. Sofort nachdem der Rauch entdeckt wurde, erging durch die hausinterne Lautsprecheranlage die Aufforderung, das Gebäude zügig, aber geordnet und ohne Panik zu verlassen. Die jeweiligen Gruppenleiter, optisch bestens an einer gelben Warnjacke zu erkennen, begleiteten ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach draußen. Treffpunkt für alle 220 Menschen war der Theatersaal des Stifts. Hier wartete schon Werkstattleiter Thorsten Hellinger, der auf einem Plan alle ankommenden Gruppen abstrich: „So behalten wir den Überblick. Keiner bleibt zurück.“

„Es läuft alles so ab, wie bei einem Ernstfall“, erklärt Manfred Spiegel. Am Ende des Übungseinsatzes waren sich alle einig: Es ist wichtig, dass regelmäßig durch Übungen und Ortsbegehungen die beteiligten Wehren mit der Situation vor Ort vertraut werden, besonders in einer Einrichtung für geistig und körperlich behinderte Menschen.

 

Text und Bild: Thomas Senftleben