Freiwillige Feuerwehr Eisingen
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In 11 der 16 Bundesländern sind Rauchmelder gesetzlich vorgeschrieben. Bayern zählt seit 2013 auch dazu.

Löschgruppe St. Josefs-Stift

Gruppenfoto Löschgruppe St. Josefs Stift

Aufgenommen im April 2007

Entstehung – Werdegang

Erste Denkanstöße veranlasste ein Zeitungsbericht im Volksblatt vom 11.November 1975, wonach bei einem Brand in einer Kinderheilstätte in Nordkirchen vier behinderte Kinder ums Leben kamen.
Der damalige 1.Vorsitzende und Gründer der St.Josefs-Stiftung, Monsignore Pfr. Robert Kümmert nahm daraufhin Verbindung zum damaligen Kreisbrandinspektor Herrn Fasel auf, um Vorschläge zur Erstellung einer sogenannten Feuerlöschordnung, zugeschnitten auf die spezifischen Verhältnisse der St.Josefs-Stiftung, einzuholen. Gleichzeitig stellte Pfr. Robert Kümmert Überlegungen an, aus den Haushandwerkern eine stiftseigene Rettungsgruppe zu bilden, die im Brandfall während des Tages bis zum Eintreffen der örtlichen Feuerwehren schon dringende Bergungs- und Löscharbeiten verrichten könnte. Diese Überlegungen nahmen dann 1980 konkrete Formen an. Vom 07.10.1980-15.10.1980 wurde die Ausbildung mit einem Fachlehrgang „Brandschutz und Bergung“ begonnen.
Mit der Gemeinde Eisingen fanden Anfang November 1982 Vorgespräche über die Angliederung der Löschgruppe St.Josefs-Stift an die Freiwillige Feuerwehr Eisingen statt. Offiziell wurde die Löschgruppe in die FF Eisingen am 08.01.1983 aufgenommen.

Grund

1. Die Gemeinde stellt die Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr einschließlich der schweren Atemschutzgeräte der LG St.Josefs-Stift zur Verfügung
2. Die LG St.Josefs-Stift übernimmt dafür den Brandschutz während des Tages für die Gemeinde

Gruppenfoto Löschgruppe St. Josefs Stift 1999

Aufgenommen 1999

An den Werktagen helfen die Mitarbeiter der Einrichtung für Menschen mit Behinderung mit, neben dem Brandschutz für die Einrichtung auch diese für die Gemeinde zu sichern. Bei einigen Einsätzen in den letzten Jahren war die personelle Verfügbarkeit der Mitarbeiter von großer Wichtigkeit.

Übungspraxis

Einmal im Monat trifft sich die Löschgruppe zu theoretischen und praktischen Übungen. Außerdem beteiligen sich die Mitglieder der Löschgruppe an Schulungsabenden und Leistungsprüfungen.

Großübungen/ Feuerbeschau

Alle zwei Jahre finden im St.Josefs-Stift Großübungen mit den umliegenden Feuerwehren aus Waldbrunn, Waldbüttelbrunn, Höchberg, Hettstadt, Kist, Kleinrinderfeld und Eisingen statt. Ziel dieser unangesagten Übungen ist es jeweils, die im Brandfall für die St.Josefs-Stiftung zuständigen, zur Nachbarschaftshilfe vorgesehenen Feuerwehren in die örtlichen Besonderheiten der Einrichtung einzuweisen.
Den selben Grund haben auch die alljährlich stattfindenden Feuerbeschauen. Dabei werden auch eventuelle Schwachstellen beim vorbeugenden Brandschutz hingewiesen.

Maßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes für die Mitarbeiter

Alle Mitarbeiter der Einrichtung werden in die Thematik Vorbeugender Brandschutz“ eingewiesen. Dies umfasst die Themen: Verhalten im Brandfall, Alarmierung, Handhabung des Feuerlöschers, Fluchtwege, Räumung der Gruppe.

Nachwuchssorgen?

Der personelle Wechsel von Mitarbeitern und die anhaltenden Sparmaßnahmen bereiten den Verantwortlichen Sorgen.
Deshalb ist es wichtig immer wieder aufs Neue, dynamische, leistungsfähige und engagierte Männer und Frauen für die Löschgruppe St.Josefs-Stift zu werben.
Nur durch den Fortbestand dieser Löschgruppe wird es möglich sein, die Sicherheit der Heimbewohner im Brandfall zu gewährleisten.

Gruppenfoto Löschgruppe St. Josefs Stift (April 2007)

Aufgenommen im April 2007

Derzeit sind folgende Mitarbeiter in der Löschgruppe:

Manfred Spiegel (Haushandwerker, Gruppenführer), Georg Niewalda(Begleitender Dienst, Gruppenführer), Klaus Endres (Haushandwerker), Bernhard Burger(Haushandwerker), Bernhard Götz (Verwaltung, Geschäftsführer), Volkmar Kraus(Haushandwerker), Bernhard Schädle (Gruppendienst), Wolfgang Ulrich(Hauswirtschaft), Rudi Krammel (Hauswirtschaft), Silke Rädlinger (Verwaltung),
Gustav Zirkelbach (Haushandwerker), Klaus Scheblein (Werkstatt), Hermann Issing (WfB), Herbert Falger (WfB), Erhard Schenkyr (Gruppendienst/ Rettungsassistent), Helmut Cyborra (Hausmeister), Alban Herrmann (Haushandwerker), Erich Meier (Haushandwerker)