Wussten Sie schon...?

Das so genannte Notfallfax ermöglicht es auch Hör- bzw. Sprachgeschädigten Menschen einen Notruf abzusetzen.

Initiative „Rauchmelder für Neugeborene“

Als in Hettstadt am 29.03.2008 ein Haus in Flammen stand, war auch Michael Langenhorst mit der Freiwilligen Feuerwehr aus Eisingen als Helfer vor Ort. Dass ein 2jähriges Mädchen bei dem Brand sein Leben lassen musste, hat ihn tief berührt…

Die Idee

Dieser bewegende Einsatz brachte Langenhorst auf die Idee ein Projekt auf die Beine zu stellen, um die Sicherheit in Kinderzimmern zu erhöhen. Er fasste den Entschluss die Initiative “Rauchmelder für Neugeborene” ins Leben zu rufen.

Die Umsetzung

Sofort machte er sich dran und verfasste ein Informationsschreiben an alle Bürgermeister und Bürgermeisterinnen im Landkreis Würzburg mit der Bitte, bei dieser Initiative mitzuwirken.
Konkret würde das so aussehen, dass eine Gemeinde den Eltern jedes neugeborenen Babys einen Rauchmelder schenkt, der dann im Kinderzimmer installiert werden soll.

Das Ziel

Das Ziel dieser Aktion ist es, für mehr Sicherheit in den Kinderzimmern und letztendlich im ganzen Haus zu sorgen. Sodass die Gemeinden sicherer werden, es weniger Brandtote gibt und die Bevölkerung dafür sensibilisiert wird, sich Rauchmelder anzuschaffen.

Rauchmelder retten Leben, jedes Jahr kommen in Deutschland 800 Menschen ums Leben, davon sind 200 Kinder. Viele davon hätten gerettet werden können, wenn sie nur früh genug den Brand bemerkt hätten. Wie Sie sich und Ihr Haus optimal schützen können Sie hier nachlesen.

Ein Rauchmelder kostet zwischen 5 und 10 Euro und ist in jedem Baumarkt zu haben. Die Montage an die Zimmerdecke ist mit zwei Schrauben denkbar einfach. Und zudem gibt es die Geräte nicht nur in weiß, sondern auch in Holzfarbtönen oder mit einem Feuerwehrmann-Motiv darauf für das Kinderzimmer. Die Rauchmelder sind meist batteriebetrieben und brauchen keine Wartung. Allerdings sollte man auf geprüfte Qualität achten.

Nähere Informationen über Rauchmelder können Sie unserem Artikel Rauchmelder – Kleine Geräte als Lebensretter entnehmen.

Michael Langenhorst (links) aus Eisingen hat die Initiative „Rauchmelder für Neugeborene“ gegründet und deswegen alle Bürgermeister im Landkreis angeschrieben.

Alfred Endres, Ortsoberhaupt von Waldbüttelbrunn, sagte sofort zu bei dieser Aktion mitzumachen.

Nach Waldbüttelbrunn folgten zahlreich weitere Gemeinden die sich der Initiative anschlossen. Manche der Gemeinden haben sich zudem dazu entschieden die Aktion auf Kinder bis zum 6. Lebensjahr zu erweitern. Einige örtliche Feuerwehren bieten auch den Service einer kostenlosen Installation des Feuermelders an.

Eine aktuelle Liste können Sie unter Teilnehmende Gemeinden einsehen.