Freiwillige Feuerwehr Eisingen
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Viele Feuerwehren werden nachts nur über Funkmeldeempfängern alarmiert. Ein Sirenensignal entfällt.

Einsatzinformationen zu "Massenkarambolage A3 (Lima)"

Massenkarambolage A3 (Lima)
Einsatztyp:
THL
Alarmierungszeit:
09.09.2010 20:45
Einsatzdauer:
4,00 Stunden
Einsatzleiter:
Schiller, Ferdinand
eing. Feuerwehrleute:
2
eing. Fahrzeuge:
Lichtmastfahrzeug

Bei einem schweren Unfall ist auf der A 3 am Donnerstagabend ein Lkw ins Stauende gefahren und hat dabei mehrere Fahrzeuge auf einen davor wartenden Lkw geschoben. Glücklicherweise wurden dabei nur zwei Menschen leicht verletzt. Die anderen Fahrzeuginsassen kamen mit dem Schrecken davon.

Aufgrund der Bergungsarbeiten kam es auf der A 3 in Richtung Nürnberg erneut zu massiven Verkehrsbehinderungen, nachdem es auf dem gleichen Streckenabschnitt erst am Morgen wegen eines brennenden Sattelzuges zu kilometerlangen Staus und einer mehrstündigen Vollsperrung gekommen war.

Gegen 20.10 Uhr musste ein 41-jähriger Lkw-Fahrer, der mit seinem 40-Tonner in Fahrtrichtung Nürnberg unterwegs war, kurz vor der Anschlussstelle Helmstadt im Baustellenbereich verkehrsbedingt anhalten. Vier nachfolgende Fahrzeuge – ein VW Tiguan, ein ungarischer Klein-Lkw, ein VW Eos sowie ein weiterer Lkw - kamen ebenfalls rechtzeitig zum Stillstand. Ein 48-jähriger Slowake, der ebenfalls mit einem 40-Tonner unterwegs war, erkannte das Stauende offenbar zu spät und fuhr auf.
Durch die Wucht des Aufpralls wurden die vor ihm Fahrenden auf den ersten Lkw aufgeschoben. Eine 44-jährige Focus-Fahrerin erkannte die Unfallsituation offenbar ebenfalls zu spät und fuhr ihrerseits auf den Lkw auf. Bei dem Unfall mit insgesamt sieben beteiligten Fahrzeugen gab es glücklicherweise nur zwei Leichtverletzte. Der 56-jährige Fahrer des ungarischen Klein-Lkw erlitt eine Kopfplatzwunde und der Fahrer des niederländischen Sattelzuges klagte über Rückenschmerzen. Deshalb wurden beide Männer vom Rettungsdienst in ein Würzburger Krankenhaus gebracht.

Bei den Aufräum- und Bergungsarbeiten waren zahlreiche Feuerwehren der benachbarten Gemeinden eingesetzt. Der 48-jährige Unfallverursacher, musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Erst gegen Mitternacht konnte die Totalsperre in Richtung Nürnberg wieder aufgehoben werden.

 

(Quelle: Polizei)


 (Einsatzfoto 1)
 (Einsatzfoto 2)
 (Einsatzfoto 3)