Freiwillige Feuerwehr Eisingen
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In 11 der 16 Bundesländern sind Rauchmelder gesetzlich vorgeschrieben. Bayern zählt seit 2013 auch dazu.

Einsatzinformationen zu "Amtshilfe Polizei (Lima)"

Amtshilfe Polizei (Lima)
Einsatztyp:
THL
Alarmierungszeit:
06.02.2014 17:11
Einsatzdauer:
5,75 Stunden
Einsatzleiter:
Herold, Nino
eing. Feuerwehrleute:
2
eing. Fahrzeuge:
Lichtmastfahrzeug

Die Feuerwehr Eisingen unterstützte die Polizei im Rahmen einer Verkehrskontrolle an der B 468 (A3 AS Helmstadt) und übernahm die Ausleuchtung und Absicherung der Kontrolle.

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Bericht der Mainpost

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LKR. WÜRZBURG. Wie fast täglich in den letzten Monaten, war die unterfränkische Polizei auch am Donnerstag wieder im Einsatz, um potentiellen Wohnungseinbrechern auf die Spur zu kommen. Diesmal wurde in Mainfranken eine großangelegte Kontrollaktion des abfließenden Verkehrs durchgeführt. Dabei überprüften die Beamten an insgesamt neun Kontrollstellen über 400 Fahrzeuge. Einbrecher gingen der Polizei dabei zwar nicht ins Netz, jedoch wurden einige andere Verstöße festgestellt.


An den wichtigsten Ausfallstraßen Würzburgs wie z. B. der B 8 in Richtung Kitzingen und Marktheidenfeld, der B 19 Richtung Schweinfurt und Richtung Giebelstadt sowie der B 27 Richtung Karlstadt kontrollierten die Beamten ebenso wie an der B 13 Richtung Ochsenfurt oder an weiteren Kontrollstellen in Stadt und Landkreis Würzburg. Ziel war es, potentielle Einbrecher direkt nach der Tatbegehung festzunehmen oder Beute sicherzustellen. Mit zahlreichen Einsatzkräften wurden in der Zeit zwischen 18.00 und 23.00 Uhr mehr als 400 Fahrzeuge kontrolliert. Neben Beamten mehrerer mainfränkischer Polizeidienststellen waren auch starke Kräfte der Bereitschaftspolizei Würzburg im Einsatz.

Autofahrer mussten dadurch im Feierabendverkehr auch Rückstaus und Wartezeiten in Kauf nehmen, was aber angesichts der gestiegenen Einbruchszahlen bei den Betroffenen auf Verständnis und Zustimmung stieß.

Der Verkehr auf den genannten Strecken wurde zunächst heruntergebremst und auf eine Fahrspur verengt. Danach wurden gezielt die Fahrzeuge überprüft, die in das Fahndungsmuster passten. In einigen Fällen haben die Beamten dabei auch Verstöße unter anderem gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz festgestellt. So fielen den Fahndern zwei Schreckschusswaffen sowie ein verbotenes Messer und eine geringe Menge an Rauschgift in die Hände.

Zwei Autofahrer waren ohne die erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs und ein weiterer stand unter Alkoholeinfluss. Alle drei müssen nun mit den entsprechenden Anzeigen rechnen. Ein Pkw musste wegen des fehlenden Versicherungsschutzes zwangsentstempelt werden.

Unterstützt wurde die Polizei bei der Kontrollaktion von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Straßenmeisterei, die durch die Ausleuchtung der Kontrollstellen und die entsprechende Beschilderung für größtmögliche Sicherheit sorgten.

Auch wenn eine derartige Kontrollaktion nicht täglich stattfinden kann, dürfen die Menschen sicher sein, dass die Polizei auch in den kommenden Tagen und Wochen wieder mit verstärkter Präsenz vor Ort unterwegs sein wird. Weil aber natürlich nicht nur uniformierte Kräfte, sondern auch eine Vielzahl von zivilen Beamten im Einsatz ist, ist diese Präsenz nicht immer gleich stark wahrnehmbar.

In jedem Fall appellieren wir an die Bevölkerung, bei verdächtigen Wahrnehmungen oder aktuellen Einbruchsversuchen sofort den Notruf 110 zu wählen. Es besteht immer die Chance, dass Polizeistreifen in der Nähe sind, die sofort die Fahndung nach Flüchtigen aufnehmen können. In den letzten Wochen ist es auch dank schneller Mitteilungen von Zeugen immer wieder gelungen, Tatverdächtige festzunehmen. Mit allein 28 Festgenommenen seit September kann sich die Bilanz der unterfränkischen Polizei bei der Bekämpfung der Wohnungseinbrüche durchaus sehen lassen. Ein Großteil der dabei festgenommenen reisenden Tatverdächtigen sitzt nach wie vor in Untersuchungshaft.
Quelle: PP Unterfranken
 (Einsatzfoto 1)
 (Einsatzfoto 2)