Freiwillige Feuerwehr Eisingen
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Wussten Sie schon...?

Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte müssen Kraftfahrzeuge mit M+S Reifen oder „Ganzjahresreifen“ ausgerüstet sein. Bei Zuwiderhandlungen stehen Bußgelder zwischen 40 Euro und 120 Euro, sowie ein Punkt in Flensburg im Raum

Nicht verstecken und keine Angst haben – Brandschutzkurs im Kindergarten Waldbrunn

Zwei Gruppen mit je zehn Kindern wurden beim Brandschutzkurs im Waldbrunner Kindergarten geschult.

Zwei Tage lang erzählten die Brandschutzerzieher Stefan Hupp und Michael Langenhorst den Vorschulkindern des Waldbrunner Kindergartens alles Wissenswerte zum Thema Feuer und Feuerwehr. Unterstützt wurden sie dabei von Kommandanten Alfred Wilhelm.
Nachdem FIX, die Handspielpuppe der Feuerwehr alle Kinder persönlich begrüßt und schon die erste Angst bei den Kids genommen hatte, erklären die beiden Floriansjünger das gute Feuer. Feuer brauchen wir zum Überleben, so Stefan Hupp. Denn die Heizung in jedem Haus funktioniert nur mit Feuer. Dass das Feuer jedoch auch böse und gefährlich werden kann, erkennen die Kinder an Fotos von Hausbränden, die Sozialpädagoge Michael Langenhorst den Kindern zeigte. „Deshalb ist es wichtig, auf das Feuer aufzupassen und nicht leichtsinnig zu sein“, erklärte der Brandschutzerzieher den lauschenden Fünf und Sechsjährigen. Beim so genannten Forschenden Lernen sehen die Kinder, welche Sachen brennen und nicht brennen können. Nach dieser Einheit dürfen die Kleinen selbst einen Kerze fachmännisch anzünden, selbstverständlich nur weil ein Erwachsener ihnen das erlaubt hat und neben ihnen steht. „Feuer, Messer, Schere, Licht- gehören in Kinderhände nicht- das ist ein alter Spruch, der nicht mehr gilt“, ist sich Langenhorst sicher. „Denn wie haben Kinder denn dann gelernt mit Messer und Gabel zu essen und richtig mit einer Schere umzugehen?“. Man muss es einüben und tun dürfen. Daneben lernen die Kindergartenkinder auch einen Notruf richtig abzusetzen und sich im Brandfall vorbildlich zu verhalten. „Es ist sehr wichtig, Ängste bei den Kindern zu beseitigen. Wir machen ihnen in unseren Schutzanzügen Angst. Die Folge: Sie verstecken sich und machen eine Rettung schwer“, so Michael Langenhorst weiter. Deshalb zieht sich Kommandant Alfred Wilhelm am Endes des zweitägigen Brandschutzerziehungskurses komplett schrittweise seinen Schutzanzug an. Am Ende steht er mit Atemschutzgerät vor den Kindern und spricht mit ihnen. Die Kinder haben Vertrauen zu ihm und der Feuerwehr. Und wieder haben die Floriansjünger Kindern gezeigt, wie wichtig es ist, richtig mit Feuer umzugehen und sich richtig zu verhalten.