Freiwillige Feuerwehr Eisingen
Erfahren Sie mehr...

Wussten Sie schon...?

Würden Sie an einer Unfallstelle anhalten und Hilfe leisten? - Laut Statistiken macht dies nur jeder Dritte!

Mehr Sicherheit für Eisinger Bürger – Feuerwehr erhält Wärmebildkamera

WärmebildkameraAm vergangenen Freitag, den 13.09.2013 erhielt die Freiwillige Feuerwehr Eisingen ihre Wärmebildkamera Typ FLIR K 50.

Mit der Wärmebildkamera hat man wieder ein Stück Sicherheit für die Bevölkerung und auch für die eigenen Einsatzkräfte geschaffen. Im Innenangriff ist es besonders wichtig, wenn Feuer, Rauch und Dunkelheit den Einsatz erschweren, dass die Orientierung für das eigene Weiterkommen zum Auffinden von Personen und Glutnestern gewährleistet wird. Hierfür dient vorwiegend die neu beschaffte Wärmebildkamera. Aber auch für die Personensuche im Freien oder technische Hilfeleistungseinsätze kann diese verwendet werden.

Gute Sicht auch in stark verrauchten Räumen

Gute Sicht auch in stark verrauchten Räumen

Mit der Wärmebildkamera werden Temperaturunterschiede (die für das Auge nicht sichtbare Infrarotstrahlung) auf einem Bildschirm unterschiedlich hell dargestellt. Personen, aber auch andere Objekte heben sich deutlich durch die abstrahlende Wärme von der Umgebung ab.

– Die Hitzestrahlung eines Brandes im Inneren eines Gebäudes wird durch die Wärmebildkamera sichtbar gemacht und der Brandherd kann einfacher und schneller lokalisiert werden.

– Durch den Einsatz einer Wärmebildkamera kann genau beobachtet werden, ob sich die Hitzeausbreitung im Deckenbereich einzelner Räume verringert oder vergrößert. Genauso kann die Wirkung des Wasserstrahls kontrolliert und die Wassermenge entsprechend angepasst werden.

Personen können mit Hilfe der Wärmebildkamera auch in stark verrauchten Räumen schnell erkannt werden

– Bei der Brandnachschau erleichtert die Wärmebildkamera den Feuerwehrleuten die systematische Suche nach Glutnestern in Böden, Decken, Hohlwänden, Hohlfußböden (Kabelkanäle), usw.

– Eine Wärmebildkamera ermöglicht u. a. das Aufspüren von Gefahrstoffen, die z. B. aus Gebinden austreten oder auf dem Wasser schwimmen und mit bloßem Auge nicht zu sehen sind. Selbst Flüssigkeiten in Tanks, Behältern, u. ä. können bestimmt werden.

– Bei Verkehrsunfällen kann in der Umgebung nach herausgeschleuderten Personen effektiv gesucht werden; es ist sogar möglich im Fahrzeug beim betrachten der Sitze festzustellen ob dort jemand gesessen hat (die Körperwärme ist noch einige Zeit auf den Sitzen nachweisbar).