Freiwillige Feuerwehr Eisingen

Wussten Sie schon...?

Rettungsfahrzeuge der Feuerwehr haben die Abmessungen eines großen LKW. Zur Durchfahrt benötigen diese mindestens eine Breite von 3 Metern - bitte halten Sie diesen Abstand bei Tag und Nacht ein. Achten Sie bitte auch darauf, wenn auf beiden Straßenseiten geparkt wird, dass ein großer LKW noch passieren kann.

Leistungsprüfung erfolgreich abgelegt

v.l.n.r.: Michael Vogt, Jessica Waleska, Marcel Waleska, Nino Herold, Markus Hubert, René Hebling, Philip Reitzenstein, Maren Hebling, Philipp Günder, Stefan Brandmaier, Jürgen Lindenberger, Tina Brandmaier, Ferdinand Schiller

Am Freitag (23.10.15) legten zwei Gruppen erfolgreich die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ ab. Zahlreiche Übungsstunden standen für die Floriansjünger unter Anleitung von Gruppenführerin Tina Brandmaier auf dem Plan.

Vor Prüfungsbeginn entschied das Los über die Position der Teilnehmer innerhalb der Prüfungsgruppe. Auch die Truppaufgabe wurde per Los entschieden. Zuerst stellte die Gruppenführerin ihr Know-how beim Ausfüllen eines Fragenbogens unter Beweis. Parallel dazu führten die Trupps ihre gezogenen Aufgaben durch. Unter den aufmerksamen Augen der Schiedsrichter erklärten sie z. B. das hydraulische Rettungsgerät (Schneidgerät und Spreizer), die Motorkettensäge oder die Krankentrage.

Anschließend folgte die Durchführung der Gruppenaufgabe. Angenommen wurde hierbei ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person bei Nacht. Mit dem Gruppenführerkommando „Absitzen“ begann die Zeit zu laufen und die taktische Einheit reihte sich vor dem Löschgruppenfahrzeug auf. Nun gab die Gruppenführerin ihren Befehl: „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, Melder übernimmt die Erstversorgung, Wassertrupp erstellt Verkehrsabsicherung, Maschinist übernimmt Einsatzstellenbeleuchtung mit Lichtmast, Angriffstrupp und Schlauchtrupp, Aufbau der Geräteablage ca. 5 Meter vor Unfallfahrzeug!“ Die Prüflinge arbeiteten ihre Aufgaben zügig und fehlerfrei ab. Im weiteren Ablauf sicherte der Wassertrupp den Brandschutz und der Angriffstrupp befreite die eingeklemmte Person mit dem hydraulischen Rettungsgerät. Auf anschließende Rückmeldung der Gruppenführerin an die Schiedsrichter, dass die Person befreit sei, wurde die Zeit gestoppt. Die maximal zulässige Höchstzeit von 4 Minuten wurde nicht überschritten.

Am Ende hatte es sich damit für alle Prüflinge gelohnt. Die Schiedsrichter Kreisbrandinspektor Winfried Weidner und Kreisbrandmeister Achim Roos überreichten die begehrten Leistungsabzeichen.

Das Abzeichen in Bronze (Stufe 1) legten Stefan Brandmaier und Philipp Günder  ab. Das Abzeichen in Silber (Stufe 2) dürfen sich Maren Hebling, Jessica Waleska, Marcel Waleska und Jürgen Lindenberger nun an die Dienstuniform stecken. Das erste Gold (Stufe 3) erhielt Nino Herold. René Hebling, Markus Hubert, Philip Reitzenstein und Michael Vogt erhielten das Gold-Blaue Abzeichen (Stufe 4). Tina Brandmaier legte die vorletzte Stufe der Leistungsprüfung ab und erhielt hierfür das Gold-Grüne Abzeichen (Stufe 5).

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