Freiwillige Feuerwehr Eisingen
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Angehörigen der Feuerwehr stehen im Einsatzfall auch auf dem Weg zum Gerätehaus Sonderrechte zur Verfügung.

Großübung im St.Josefs-Stift

Rund 100 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Eisingen, Höchberg, Waldbrunn, Waldbüttelbrunn, Kleinrinderfeld, Kist und Hettstadt wurden kürzlich zu einer Großübung in das Eisinger St.Josefs-Stift gerufen. Angenommen wurde eine Explosion des Dampfkessels im Technikbereich der neu gebauten Wäscherei des Heimes für Menschen mit geistiger Behinderung. Eine starke Rauchentwicklung, erzeugt durch zwei Nebelmaschinen sowie Fässer mit hochexplosiven Chemikalien bildeten das Übungsszenario. Nach wenigen Minuten trafen die ersten Kräfte an der Einsatzstelle ein. Zügig wurde die Menschenrettung der zehn vermissten Personen vorgenommen und der Löschangriff aufgebaut. Mit speziellen Schutzanzügen bargen Spezialkräfte der Feuerwehr auch die gefährlichen Chemikalienfässer, die diesmal aus nur harmlosen Wasserfässern bestanden. Außerdem wurden noch Bewohner des Heimes in einer kleinen Suchaktion ausfindig gemacht; man nahm hierbei an dass die Bewohner in Panik gerieten und sich im Heimgelände versteckten.
Die Einsatzleiter konnten mit dem Verlauf der Übung zufrieden sein, dennoch sind solche Übungen sehr wichtig um das Objekt näher kennenzulernen. Schon seit Jahren betreibt die Freiwillige Feuerwehr Eisingen aktiv Brandschutzerziehung mit den Menschen mit geistiger Behinderung um sie für den Ernstfall gut vorzubereiten und ihnen die wichtigsten Verhaltensweisen zu lernen. Solche Übungen dienen auch
dazu, die manchmal vorhandenen Ängste der Bewohner vor der Feuerwehr und ihren Gerätschaften zu beseitigen.